Blue Ocean Strategy
Methode: Buyer Utility Map

Value Innovation

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Buyer Utility Map - Beispiele

Aus der Schar der zahlreichen Firmen, die im Rahmen der Studien untersucht wurden kann der Wertpapierhändler Charles Schwab als besonders innovatives Beispiel genannt werden.

Bei Schwab bestand die erste Neuerung darin, den Kunden ein Gefühl der Sicherheit beim Handel über das Telefon und später im Internet zu geben. Zu einer Zeit, als die meisten Händler miteinander über niedrige Preise konkurrierten, erkannte Schwab, dass Kunden letztlich weit mehr an einer sicheren Abwicklung ihrer Käufe lag. Durch umgehende Auftragsbestätigung per Mail schaltete Schwab dieses Risiko aus.

Als Nächstes gestaltete Schwab den Kauf bequemer. Die meisten Discount-Broker waren nur während der üblichen Geschäftszeiten erreichbar, also zu einer Zeit, da viele Kunden selbst nicht frei hatten.

Schwab bot nun an allen sieben Tagen der Woche einen 24-Stunden-Service an sowie das Schwab-One-Cash-Management, ein Girokonto mit Visa-Card-Service, das den Kunden ihre Transaktionen erleichtert.

Schwabs nächste Innovation betraf die Punkte Unkompliziertheit und Kontoführung. Die Firma erkannte, wie schwer es für die Kunden war, nachzuvollziehen, wie sich ihre Fondanteile entwickelten. Der Kunde hatte Mühe, auf den Abrechnungen sämtliche Beträge zu saldieren, um ein Gesamtbild vom finanziellen Stand ihrer Investitionen zu erhalten.

Schwab führte OneSource ein, einen Service, der den Kunden einmal monatlich einen Gesamtkontoauszug über sämtliche Anlagen zukommen lässt, die über Schwab getätigt wurden.

Die Firma konnte den Kunden also neue Nutzwertfelder erschließen und sich so von den übrigen Anbietern abheben.